Neuer Roman: Zwischen New York und Bonn liegt Lissabon

Historisch-kulinarische Reise durch Bad Godesberg steht im Mittelpunkt
Neuer Roman: Zwischen New York und Bonn liegt Lissabon

Ein Pärchen auf einer Bank blickt am Bad Godesberger Rheinufer auf Fluss und Siebengebirge. Aber da ist noch die Brücke des 25. April zu sehen, die eigentlich in Lissabon steht, und dann noch das UN-Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Was hat das zu bedeuten? Und was verbindet Bonn mit New York und Lissabon? Was Sie da sehen, ist das Cover meines ersten Romans mit dem Titel „Zwischen New York und Bonn liegt Lissabon.“ Und, soeben erschienen, ist er sehr aktuell. Aber der Reihe nach und erst einmal kurz zum Inhalt:

Bonn in diesem Jahr, 2026. Eine kleine Delegation der Vereinten Nationen soll prüfen, ob die einstige Hauptstadt Westdeutschlands dauerhaft zum Hauptsitz der UN ausgebaut werden soll – Donald Trump lässt grüßen.

Kurz vor ihrer Abreise zurück nach New York unternehmen die sechs Delegationsmitglieder – alle untergebracht im Rheinhotel Dreesen – noch eine Restaurant- und Kneipentour durch Bad Godesberg. Ihr Guide, der Deutsch-Portugiese Miguel Ritter, durchläuft zurzeit nicht gerade die glücklichste Phase seines Lebens. Aber während der Tour lernt er die UN-Mitarbeiterin Fatima Álvares kennen und lieben.

Der historisch-kulinarische Rundgang wird zu einer Zeitreise durch die ersten 50 Jahre der Bundesrepublik Deutschland, die lange Nacht vielleicht zur Entscheidung darüber, wie der Bericht der Delegation ausfallen wird. Die Zukunft Bonns liegt auch in den Händen von Miguel. Und was wird aus ihm und Fatima?

Der Roman ist so etwas wie ein literarisches Roadmovie, das nicht nur eine Reise durch die Bonner Republik ist, sondern auch eine Liebeserklärung an das Land der Entdecker: Portugal. Und eine deutsch-portugiesische Liebesgeschichte mit ungewissem Ausgang. Außerdem ein Bonn/Berlin-Roman, wie es ihn bislang noch nicht gegeben hat. Der Grund: Um die UN nach Bonn zu holen, müssten die Mitarbeitenden der in Bonn verbliebenen Ministerien nach Berlin ziehen, um so Platz zu machen für Tausende von UN-Mitarbeitenden, die von New York nach Bonn ziehen. Klar, eine fiktive Idee, aber während des Schreibens zu Beginn des Jahres hatte ich immer Sorge, von der Realität überholt zu werden.

Erst vor drei Tagen, als US-Präsident Donald Trump vor der Vollversammlung der UN in New York eine Rede hielt, musste mal wieder mit dem Schlimmsten gerechnet werden. Schon länger begleichen die USA ihre Schulden für die UN nicht mehr und jederzeit ist damit zu rechnen, dass Trump den UN in New York entgegen schleudert: You are fired! Und was dann?

Auf der anderen Seite, bei uns in Bonn, waren die Nachrichten zu Beginn der Woche erfreulich – der so genannte Bonn-Vertrag soll Ende des Jahres vom Bund auf der einen Seite, von der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Ahrweiler sowie den Ländern NRW und Rheinland-Pfalz unterzeichnet werden, nach mehr als zehn Jahren, wohlgemerkt!

Einer der wichtigsten Punkte im neuen Vertrag: Die Region Bundesstadt Bonn als Sitz der Vereinten Nationen und von internationalen Organisationen sowie als Nachhaltigkeitsstandort soll gestärkt werden.

„Der Bund“, so die Stadt in einer Pressemitteilung, „wird eine Gesamtstrategie für Aufwuchs und Ausbau des Standorts erarbeiten. Ein entsprechender Entwurf wurde der Region bis zum Jahresende avisiert. Im Interesse aller Verhandlungspartner soll er auch die Möglichkeit der Vorhaltung von Liegenschaften für Anwerbungen von UN-Einrichtungen und internationalen Organisationen klären. Schwerpunkt ist gemäß den vereinbarten Eckpunkten der Ausbau eines profilbildenden internationalen UN- und internationalen Konferenzwesens.“

Sie sehen – der Roman ist gar nicht so weit weg von der Realität!

Zwischen New York und Bonn liegt Lissabon

Roman, 2026, 1. Auflage;

Autor und Herausgeber: Michael Wenzel

Covergestaltung: Familie Wenzel und SP Medienservice

ISBN: 9 783931 715151

Preis: 20 Euro

Autorenseite: www.michaelwenzel-autor.de

Bad Godesberg Kompakt

Mit meinem neuen Roman „Zwischen New York und Bonn liegt Lissabon“ gehe ich im Herbst in Bad Godesberg auf eine kleine „Lesereise“. Start ist am Sonntag, 11. Oktober, 18 Uhr im Rheinhotel Dreesen unter dem Motto „Rheingeflüster“. Gemeinsam mit Fritz Dreesen lese ich aus dem Roman, die Moderation hat Katharina Prünte. Der Eintritt kostet 20 Euro. Am Donnerstag, 15. Oktober, 18 Uhr, geht`s ins Restaurant Portugal (im Mehlemer Bahnhof), Mainzer Straße. Diese Veranstaltung führe ich gemeinsam mit dem Iberoclub Bonn durch. Am Sonntag, 18. Oktober, 18 Uhr, lese ich im Rien ne va plus, Friedrichallee 18. Am Donnerstag, 5. November, 18 Uhr, ist das Weinhaus Maternus, Löbestraße 3, an der Reihe, am Donnerstag, 12. November, 18 Uhr, wird die Godesburg zur Lesestube und am Donnerstag, 3. Dezember, 18 Uhr, findet die letzte Lesung in diesem Jahr im Trinkpavillon (Kurpark) statt.

Kulturelle Vielfalt in entspannter Atmosphäre erleben kann man heute von 16 bis 17.30 Uhr beim besonderen Erzählcafé im Quartiersmanagement Lannesdorf/Mehlem in der Ellesdorfer Straße. Da geht es einmal um die Welt mit Brauchtumsgeschichten aus verschiedenen Ländern. Das Motto der Veranstalter: „Austausch und Begegnung erleben – mal kulinarisch, mal kreativ – künstlerisch oder ganz anders.“ Weitere Termine: 2. Oktober, 9. Oktober (im “Tee Time”, Meckenheimer Str. 3) sowie am 16. Oktober, jeweils freitags von 16-17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, weitere Infos gibt es auch unter: 0228-9541300.

Nach dem erfolgreichen Debüt 2025 gibt sich am Sonntag, 4. Oktober, 18 Uhr, die Crème de la Crème der deutschen Science-Slam-Szene im Schauspielhaus, Am Michaelshof, beim Science Slam die Klinge in die Hand. Die geballte Science-Slam-Power und somit die besten Science-Slammerinnen und Slammer Deutschlands sorgen für mächtig Wind. Machen Sie sich gefasst auf spritzig präsentierte Wissenschaft! Die Bühne wird zum Labor, das Mikrofon zum Bunsenbrenner – und brillante Forscherinnen und Forscher zeigen, dass Wissenschaft alles andere als trocken ist. Mit Humor, Tiefe und einem interdisziplinären Blick schlagen sie eine Brücke von der Zelle bis zum Kosmos der Gedanken. Klara Györbiro wird den Abend moderieren. Sie ist Slam Poetin, Comedienne, Improvisationsschauspielerin und Psychologin. Die erste Slammerin: Beatrice Aretz: Eine Wissenschaftlerin, die aus dem Fachbereich Data Analytics, Software-Engineering und FemTech kommt. In ihrem neuen Slam geht es um „Die Sprache der Menopause“, und wie man mit Stimmaufnahmen Hormone sichtbar machen kann.